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Saison 2019/2020 Verein Sportzeitung Bildergalerie > Archiv  
 
 
 
Das 6-Punkte-Spiel geht an Ulten
2:1-"Heimsieg" in Sinich gegen Aldein Petersberg
Maik Kaserbacher brachte den SV Ulten mit seinem Ausgleichstreffer zurück ins Spiel und sorgte dafür, dass sein Vater nun etwas beruhigter schlafen kann.

Spieldaten
Matthias Thaler Manuel Santa
Patrick Breitenberger Ebner
Gruber Defrancesco
David Schwarz Michael Pichler
Pardeller Christoph Psenner
Lukas Schwienbacher Von Webern
Kaserbacher Martin Pichler
Andreas Schwarz Lintner
Simon Breitenberger Pitschl
Marvin Laimer Fäckl
Platzgummer Ploner
 
Defrancesco (22.)
Aberham
Christoph Psenner (38.)
Pitschl (46.)
Köhl
Christoph Psenner (46.)
Toll
Kaserbacher (53.)
Fäckl (60.)
Dipauli
Lukas Schwienbacher (75.)
Marian Schwienbacher
Platzgummer (89.)
Pardeller, Andreas Schwarz, Lukas Schwienbacher Von Webern, Ploner
Man kann dem SV Ulten in einer bisher mehr als durchwachsen verlaufenden Hinrunde so einiges vorwerfen, eines jedoch bestimmt nicht: Nämlich, dass er die wichtigen Spiele nicht gewinnt. Nach dem Last-Minute-Sieg gegen Schlanders vor einigen Wochen entschied die Mannschaft von Ferdinando Antino auch den Abstiegskracher gegen Aldein Petersberg in Sinich für sich. Kevin Platzgummer entschied die weitestgehend ausgeglichene Partie mit einem Kopfballtreffer in der 89. Minute. Zuvor hatte Maik Kaserbacher (53.) mit seinem ersten Pflichtspieltor für den SV Ulten die Führung des Tabellenschlusslichts durch Psenner (38.) ausgeglichen.
Den Ultnern war die mangelnde Spielpraxis angesichts des frühen Wintereinbruchs gar nicht anzumerken. Patrick Breitenberger & Co. waren gleich spielbestimmend und kamen durch Platzgummer zur ersten Chance, doch „Kevo“ vergab (8.). Keine Zeigerumdrehung später wurde es auch auf der Gegenseite zum ersten Mal gefährlich, als Fäckl einen langen Ball um Haaresbreite verfehlte und so nicht aufs Tor bringen konnte. Lukas Schwienbacher, der im Mittelfeld zusammen mit Marvin Laimer, Andreas Schwarz und Maik Kaserbacher die Fäden zog, kam in der 11. Minute zur nächsten Chance. Nach einem schönen Angriff über die linke Seite setzte er eine Flanke per Kopf jedoch neben das Tor. Auch die nächste Szene gehörte dem 18-Jährigen, doch sein Schuss ging über das Gehäuse von Santa. Kurz darauf gab es Aufregung in seinem Strafraum: Andreas Schwarz wurde am 16er gelegt, doch Schiedsrichter Ali wollte eine Schwalbe des 25-jährigen Mittelfeldspielers gesehen haben und verwarnte ihn (19.). Kurze Zeit später forcierten die „Hausherren“ einen Angriff über die rechte Seite. Luis Gruber spielte das Leder ideal zur Mitte, doch Simon Breitenberger scheiterte aus kurzer Distanz an Santa (24.). In weiterer Folge ließen die Ultner die Zügel etwas schleifen, waren nicht mehr ganz so kompakt und ließen auch die nötige Zweikampfhärte vermissen, sodass Aldein Petersberg etwas stärker wurde. Die zweiten Bälle gehörten nun den Gästen, die ihrerseits die pfeilschnellen Flügelspieler Fäckl und insbesondere Ploner bedienen konnten. Mit ihrem Tempo stellten sie die Ultner Defensive immer wieder vor arge Probleme. Doch es waren die Ultner selbst, die der Mannschaft von Josef Simonini die Führung auf dem Silbertablett servierten. Nach einem Ballverlust im Aufbauspiel des SV Ulten bediente Fäckl Ploner, der zur Mitte zog. Der Ball kam irgendwie zu Psenner, der aus kurzer Distanz wenig Mühe hatte, zur Führung einzuschieben (38.). Ulten wäre fast noch in Halbzeit eins zum Ausgleich gekommen, doch ein Linksschuss von Außenverteidiger David Schwarz aus 15 Metern fiel etwas zu schwach aus, sodass Santa mühelos abwehren konnte (44.).
Den zweiten Durchgang begann Ulten ähnlich stark wie den ersten. Dieses Mal konnte man den erheblichen Aufwand jedoch endlich in Zählbares ummünzen. Nachdem Maik Kaserbacher durch energisches Nachsetzen einen Eckball herausholen konnte, war er es schließlich, der den zwei Mal abgewehrten Corner im dritten Versuch endlich verwerten konnte (53.). Ulten verteidigte in weiterer Folge geschickt, da man die Seitenverlagerungen von Aldein Petersberg nun deutlich besser unterbinden konnte. Ulten war zwar spielbestimmend, doch Chancen erspielte man sich (fast) keine mehr, da man im letzten Drittel zu schlampig und ungenau agierte. Die Ausnahme bildete ein Schuss von David Schwarz, der jedoch am langen Pfosten vorbeiging (73.). In der Schlussviertelstunde wurde das Spiel mehr und mehr zu einer Zerreißprobe. Beide Mannschaften waren deutlich (zu) lang, sodass sich immer wieder riesige Räume eröffneten. Es lief bereits die 87. Minute, als Außenverteidiger Ebner ideal auf Martin Pichler spielte, der jedoch aus kurzer Distanz an Matthias Thaler scheiterte. Diese vergebene Chance sollte sich noch rächen, denn eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit war Platzgummer nach einem Eckball des eingewechselten Marian Schwienbacher per Kopf zur Stelle und schoss sein Team zu einem existenziell wichtigen Dreier (89.). Einen Aufreger gab es allerdings noch: Linienrichter Peter Breitenberger ließ sich in der Nachspielzeit zu Protesten gegen Schiedsrichter Ali hinreißen, der den 51-Jährigen vom Platz schickte. Seine Aufgabe übernahm Simon Pöder, der seine Aufgabe bravourös meisterte.
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