/ / nur meine Mannschaften alle 
/ /  
Saison 2018/2019 Verein Sportzeitung Bildergalerie > Archiv  
 
 
 
Ulten-Schreck Thomas Mair verschärft die Krise
Schenna schlägt Ulten durch einen Hattrick des Angreifers mit 3:2 - Antino-Elf wacht zu spät auf
Setzte mit seinem 2:3-Anschlusstreffer den Schlusspunkt: Der eingewechselte Michael Schötzer.

Spieldaten
Berger Platter
Philipp Illmer David Schwarz
Burger Patrick Breitenberger
Klaus Illmer Weiss
Woerndle Dominik Thaler
Julian Gögele Lukas Schwienbacher
Eder Andreas Schwarz
Alexander Mair Marvin Laimer
Thomas Mair Simon Breitenberger
Unterthurner Santachiara
Pföstl Somvi
 
Berger (4.)
Alexander Mair (4.)
Guccione
Thomas Mair (40.)
Patrick Breitenberger (43.)
Thomas Mair (51.)
Thomas Mair (55.)
Burger (60.)
Florian Dosser
Unterthurner (62.)
Hannes Dosser
Simon Breitenberger (71.)
Schötzer
Pföstl (72.)
Tobias Mair
Santachiara (75.)
Garber
Julian Gögele (82.)
Markus Dosser
Marvin Laimer (84.)
Andreas Schwarz (85.)
Marian Schwienbacher
Lukas Schwienbacher (87.)
Manuel Laimer
Schötzer (90.)
Eder, Unterthurner, Markus Dosser Dominik Thaler, Andreas Schwarz
Der SV Ulten kann weiterhin nicht mehr gewinnen. Die 2:3-Niederlage gegen Tabellenführer Schenna war das neunte Spiel in Folge ohne vollen Punktgewinn. Dabei konnte die Elf von Ferdinando Antino selbst aus der frühen numerischen Überzahl (Rot für Keeper Berger in der 4. Minute) kein Kapital schlagen. Zu zehnt ging Schenna durch Thomas Mair in Führung, ehe Ulten nach der gelb-roten Karte für Patrick Breitenberger ebenfalls numerisch dezimiert agieren musste (43.). In Halbzeit zwei machte Thomas Mair mit seinen Saisontoren 12 und 13 früh alles klar (51., 55.). Als Simon Breitenberger mit einem Foulelfmeter am bald 42-jährigen Guccione gescheitert war (58.), schwand bei den Ultnern zunehmend die Hoffnung auf Zählbares. Die Tore von Marvin Laimer und Michael Schötzer kamen letzten Endes leider zu spät (84., 90.).
Das Spiel war keine fünf Minuten alt, als die Burggräfler Defensive den Ball leichtfertig gegen Somvi vertändelte. Dieser legte das Leder an Torhüter Berger vorbei und wurde von diesem knapp außerhalb des Strafraums unsanft zu Fall gebracht - Freistoß und der Platzverweis für Berger waren die einzig richtige Entscheidung (4.). Schenna-Coach Fliri musste Tormanntrainer Guccione einwechseln, nachdem die etatmäßige Nummer 1 Andreas Pircher bereits vor dem Spiel verletzt ausgefallen war. Trotzdem waren es die Hausherren, die in Unterzahl zum ersten Mal gefährlich wurden. Nach einem langen Einwurf kam das Leder zu Thomas Mair, der den Ball an die Querlatte donnerte (7.). Ulten hatte in Folge zwar mehr Ballbesitz, doch Santachiara & Co. brachten in der Offensive rein gar nichts zu Stande. Man schaffte es zwar, das Leder in den eigenen Reihen zu halten, doch richtig konkret wurde es leider kein einziges Mal. Auf der Gegenseite wurde es nach einem Eckball brandgefährlich, doch die Ultner Defensive konnte den Ball im allerletzten Moment aus der Gefahrenzone klären (36.). Zwei Minuten später hätte Ulten in Führung gehen müssen. Marvin Laimer spielte Somvi ideal frei, der jedoch aus kurzer Distanz an Guccione hängen blieb (38.). So kam es, wie es kommen musste. Nach einer Flanke kam der Ball zu Thomas Mair, der den Ball unabsichtlich mit der Hand ins Tor lenkte. Dem Schiedsrichter war wohl leider etwas die Sicht versperrt, sodass der Treffer trotz der Ultner Proteste zählte (40.). Nun drei Minuten später kam es für die Ultner knüppeldick: Der bereits verwarnte Patrick Breitenberger ließ sich bei einem Einwurf zu einem leichten Bodycheck hinreißen und flog mit gelb-rot vom Platz (43.).
Schenna startete unglaublich engagiert und zielstrebig in die zweite Halbzeit. Platter konnte sich bei einem Freistoß zunächst noch auszeichnen, ehe Thomas Mair knapp neben das Tor zielte (49., 50.). Dann schlug Ulten-Schreck Thomas Mair, der bereits im Hinspiel drei Mal getroffen hat, jedoch gnadenlos zu. Nach einem schönen Pass von Unterthurner prallte der Ball von Dominik Thalers Fußspitze zum 24-jährigen Angreifer, der Platter keine Chance ließ und auf 2:0 erhöhte (51.). Als er in Minute 55 seinen Triple-Pack komplett gemacht hatte, war Ulten zu keiner Reaktion mehr fähig, obwohl Simon Breitenberger per Foulelfmeter (Somvi war im 16er zu Fall gebracht worden) die große Chance auf den Anschlusstreffer gehabt hätte. Doch sein Versuch wurde von Guccione bravourös entschärft (58.). So plätscherte das Spielgeschehen dahin. Schenna verwaltete das Ergebnis geschickt und die Ultner Akteure agierten schlicht und einfach zu umständlich, um die Defensive ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Zudem müssen sich die Spieler ernsthaft hinterfragen, warum man Aushilfskeeper Guccione nicht öfter geprüft hatte. So wie Marvin Laimer, der sechs Minuten vor dem Ende aus gut 25 Metern auf 1:3 verkürzte und sein drittes Rückrundentor erzielte (84.). Schötzer traf in der 90. Minute dann noch aus kurzer Distanz, doch letzten Endes kam das Ultner Aufbäumen zu spät. Der Vorsprung auf den neuen Tabellenvorletzten Haslach ist auf vier Punkte geschmolzen. Die Bozner werden es dann auch sein, die am kommenden Sonntag in St. Walburg auf den SV Ulten treffen.
Weitere Artikel zum Thema:
 Frühes Donquerque-Tor besiegelt Ultner Heimniederlage
 Riffian Kuens - Ulten auf den 8. Mai verschoben
 Ulten zittert sich zu Platz 5
 Ulten feiert zweiten Sieg am Stück
 Endlich der lang ersehnte Dreier
 Die Ergebniskrise setzt sich fort
 Gerechtes Remis beim Schlusslicht