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Saison 2018/2019 Verein Sportzeitung Bildergalerie > Archiv  
 
 
 
Die Ergebniskrise setzt sich fort
0:2-Heimniederlage gegen Meran ist das achte sieglose Spiel in Folge
Die Szene vor dem ersten Gegentor: Giuseppe Patti staubt nach einem Eckball zum 0:1 aus Ultner Sicht ab (14.).

Spieldaten
Platter Iardino
Patrick Breitenberger Kouame
David Schwarz Nale
Weiss Reka
Dominik Thaler Lanziner
Lukas Schwienbacher Madonna
Garber Pedron
Marvin Laimer Gennaccaro
Simon Breitenberger Blasinger
Santachiara Patti
Somvi Stajev
 
Patti (14.)
Weiss (48.)
Andreas Schwarz
Blasinger (49.)
Patti (66.)
Bungu
Pedron (67.)
Iaquinta
Garber (68.)
Schötzer
Lukas Schwienbacher (73.)
Manuel Laimer
Reka (79.)
Stajev (80.)
Fedel
Blasinger (88.)
Signate
Patrick Breitenberger, Dominik Thaler Kouame, Nale, Madonna, Gennaccaro, Patti
Beim Hinspiel im Meraner Combi-Stadion durfte sich der SV Ulten nach dem zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel noch über einen perfekten Start in die Spielzeit 2018/19 freuen. Ein halbes Jahr später steckt der SVU in einer tiefen Ergebniskrise, denn die 0:2-Heimniederlage gegen die Mannschaft von Paolo Tornatore war das achte sieglose Spiel en suite. Zwar beträgt der Vorsprung auf den Tabellenvorletzten Gargazon nach wie vor sechs Punkte, doch angesichts der Ausgeglichenheit der Liga ist das alles andere als ein beruhigendes Polster. Die Zuschauer auf dem Sportplatz in St. Walburg sahen von Beginn an ein Spiel auf technisch hohem Niveau. Insbesondere die Gäste aus der Kurstadt erwiesen sich als sehr ballsicher. Was beiden Mannschaften jedoch eigentlich über das ganze Spiel abging, war das konkrete Herausspielen von Torchancen. So war es wenig verwunderlich, dass ein Standard zum ersten Treffer der Partie führte. Einen Eckball von der linken Seite köpfelte Ex-Bozner-FC-Angreifer Blasinger an die Latte, ehe sein Teamkollege Patti zum 0:1 aus Ultner Sicht abstauben konnte (14.). Dieser war erst im Winter von Neumarkt zur Tornatore-Elf gestoßen. Keine zehn Minuten später zappelte der Ball im Meraner Tor, als Simon Breitenberger zum vermeintlichen 1:1 einschieben konnte. Der Schiedsrichter hatte zuvor jedoch ein leichtes Stoßen des Ultner Stürmers gesehen (22.). Das war aber auch schon das gefährlichste, das die Heimelf in der ersten halben Stunde zustande brachte. Meran machte die Räume im Zentrum geschickt eng. Die sich bietenden Räume auf der Außenbahn wurden von den Gastgebern jedoch kaum angespielt, sodass die Meraner Defensive nie ernsthaft in Bedrängnis kam. Erst in den letzten zehn Minuten der ersten Spielhälfte entwickelte die Antino-Elf etwas mehr Torgefahr, als sie schnell und schnörkellos in die Spitze spielte. Nach einem schönen Angriff durch das Zentrum steckte Somvi ideal auf seinen Sturmpartner Simon Breitenberger durch, dessen Linksschuss jedoch deutlich am Tor vorbeiging (39.). Zwei Minuten später versuchte es Thaler mit einem Freistoß aus etwa 20 Metern. Der gut angetragene Schuss wurde jedoch von der Mauer abgelenkt und strich um Zentimeter am Pfosten vorbei (41.). In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit fand Simon Breitenberger die beste Ausgleichschance vor. Somvi behauptete sich auf der linken Seite und brachte das Leder ideal zur Mitte, doch der Ultner Torgarant drosch das Leder über das Tor.
In der zweiten Halbzeit waren keine fünf Minuten gespielt, als die Gäste erhöhen konnten. Nach einem halbhohen Lochpass aus der eigenen Hälfte setzte sich der einlaufende Blasinger geschickt vor Dominik Thaler und drosch das Leder aus spitzem Winkel ins lange Eck (49.). Nur eine Minute später hatte Ulten Pech, als ein satter Linksschuss von Marvin Laimer zunächst an die Querlatte und anschließend an den Pfosten klatschte (50.). Auch Santachiara traf drei Minuten später nur die Torumrandung. Nun schien der Glaube an die Aufholjagd langsam, aber sicher zu schwinden. Als Iardino in der 75. Minute auch noch Marvin Laimers Schuss zur Ecke klären konnte, hatte Ulten definitiv sein letztes Pulver verschossen und Meran schaukelte den Sieg selbst in Unterzahl (Reka hatte in Minute 79 seine zweite gelbe Karte gesehen) locker nach Hause.
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