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Saison 2018/2019 Verein Sportzeitung Bildergalerie > Archiv  
 
 
 
Kantersieg in Lana
Ulten besiegt desolate Mannschaft aus Neumarkt mit 7:2
Brachte die Ultner mit einem Wahnsinnstor aus 45 Meter in Führung: Kurt Weiss.

Spieldaten
Platter Giovannini
Patrick Breitenberger Berberi
Gruber Martinelli
Weiss Bertol
Thaler Laratta
Mair Bocher
Schötzer Bellutti
Laimer Guadagnini
Somvi Kerschbaumer
Santachiara En Naim Abdenaim
Simon Breitenberger Patton
 
Weiss (2.)
Mair (27.)
Simon Breitenberger (43.)
Simon Breitenberger (45.)
Berberi (46.)
Friso
Somvi (55.)
Egger
Santachiara (65.)
Laratta (66.)
Simon Breitenberger (70.)
Schötzer (71.)
Lukas Schwienbacher
Patton (71.)
Rongador
Santachiara (77.)
Andreas Schwarz
Laimer (83)
Garber
Simon Breitenberger (83)
Zöschg
Lukas Schwienbacher (87.)
En Naim Abdenaim (88.)
Limadon
Kerschbaumer (90.)
Giovanelli
Foulelfmeter Guadagnini (92.)
Somvi, Santachiara, Simon Breitenberger Martinelli, Bocher, Kerschbaumer, El Naim Abdenaim
Der SV Ulten hat das "Heimspiel" in Lana gegen Neumarkt klar und deutlich für sich entschieden. Am Ende hieß es 7:2 für die Mannschaft von Trainer Antino. Die Ultner präsentierten sich vor dem gegnerischen Kasten äußerst effektiv und nutzten die teilweise haarsträubenden Fehler der Gäste gnadenlos aus.
Das Spiel begann gleich mit einem sprichwörtlichen Paukenschlag: Es waren keine zwei Minuten gespielt, als Weiss im Mittelfeld einen Ball energisch klären wollte. Sein Klärungsversuch wurde länger und länger und ging aus etwa 45 Meter am verdutzten Neumarkter Keeper vorbei ins Tor (2.). Was für ein Traumauftakt für die Ultner Elf! Neumarkt schien geschockt und lud die Ultner mit teilweise haarsträubenden Fehlern in der Defensive immer wieder zum Toreschießen ein. Ulten war klar spielbestimmend und kam fast im Minutentakt zu guten Torchancen. Zunächst scheiterte Santachiara mit einem Freistoß aus 18 Metern an Giovannini, ehe Simon Breitenbergers Versuch im letzten Moment geblockt wurde (13., 19.). Keine Minute später war es erneut der Stürmer aus St. Gertraud, der sein Glück versuchte, doch sein Kopfball ging über den Kasten von Giovannini. Mitte der ersten Halbzeit konnte der SV Ulten seine Führung ausbauen. Nach einem Eckball von Santachiara köpfelte Weiss den Ball zur Mitte, wo Mair das Leder über die Linie stocherte (24.). Danach verflachte das Niveau des Spiels etwas und Ulten schenkte die Bälle im Spielaufbau leichtfertig her. Da Neumarkt aus diesen Geschenken keinen Nutzen ziehen konnte, blieben Chancen Mangelware. Kurz vor der Halbzeitpause zogen die Hausherren das Tempo noch einmal an und machten mit einem Doppelschlag alles klar. Zunächst vollendete Simon Breitenberger einen wunderbaren Angriff über Thaler und Schötzer mit einem Schuss ins Kreuzeck zum 3:0, ehe der Ultner Torjäger einen Abpraller verwertete (43., 45.). Somit ging es mit einer beruhigenden 4:0-Führung in die Kabinen.
Halbzeit zwei begann schleppend. Ulten wollte nicht mehr, Neumarkt konnte an diesem Tag offenbar nicht mehr. Wie aus dem Nichts erhöhte Santachiara mit seinem ersten Tor im Dress des SV Ulten auf 5:0. Bocher vertändelte den Ball leichtfertig am eigenen Sechzehner, wo ihm der 35-Jährige den Ball abluchste und alleine vor Giovannini die Nerven behielt (65.). Im direkten Gegenzug kam Neumarkt zum Anschlusstreffer. Nach einer Flanke köpfte En Naim Abdenaim vom zweiten Pfosten zur Mitte, wo Laratta goldrichtig stand und das 5:1 erzielte (66.). Ulten ließ jetzt etwas nach und Neumarkt kam etwas gefährlicher vors Tor. Bertol versuchte es nach 67 Minuten aus 25 Metern, der Ball wurde leicht abgefälscht, doch Platter war auf seinem Posten. In der 70. Minute machte Simon Breitenberger seinen Dreierpack komplett, als er einen Gegenspieler im Sechzehner geschickt ins Leere laufen ließ und Giovannini aus kurzer Distanz keine Abwehrchancen ließ. Trainer Antino brachte in der Schlussphase mit Zöschg, Garber und Lukas Schwienbacher gleich drei Ultner Nachwuchshoffnungen ins Spiel, die beim 7:1 eine entscheidende Rolle spielten. Simon Egger spielte den Ball auf Zöschg, der nach einem Doppelpass mit Andreas Schwarz zur Mitte flankte, wo Lukas Schwienbacher sehenswert ins lange Eck traf (87.). Den Schlusspunkt einer turbulenten Partie setzte Guadagnini, der in der Nachspielzeit einen Elfmeter ganz sicher verwandelte (92.). Am klaren Sieg der Ultner änderte dies jedoch nichts mehr.
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