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Das Ultner Fußballjahr 2017
Wie fällt die sportliche Bilanz des Jahres 2017 aus?
Sepp Kuppelwieser, sportlicher Leiter des SV Ulten: „Wir sind sehr zufrieden mit der aktuellen Situation.“
Mit einer 1:2-Niederlage gegen Moos hat der SV Ulten das Fußballjahr 2017 abgeschlossen. Der K.o. im Passeiertal täuscht aber nicht darüber hinweg, dass das heurige Jahr ein herausragendes für den gesamten Sport im Ultental war. Die Meisterschaft im Frühling, der Aufstieg und die starke Hinrunde nach 12 Jahren Absenz in der 1. Amateurliga.

2017 war auch das Jahr der Trainer. Drei verschiedene gaben ihre Anweisungen auf dem Sportplatz von St. Walburg. Jeder hat seinen Anteil daran, dass der SVU jetzt so gut da steht. Ernst Eschgfeller verabschiedete sich nach zwei Jahren vom SV Ulten und überließ seinem Nachfolger Patrick Egger eine intakte, körperlich fitte Mannschaft. Dieser vollendete das Werk von Ernst und führte Ulten in seinen sieben Spielen als Cheftrainer zum Meistertitel in der 2. Amateurliga. Im Sommer übernahm Ferdinando Antino den SV Ulten. Der Bozner lässt einen erfrischenden, taktisch starken Fußball spielen und hat im Ultental alle überzeugt. Der starke 5. Platz nach der Hinrunde spricht eine deutliche Sprache.

„20 Punkte zur Winterpause hätte ich vor der Saison unterschrieben“, so Sepp Kuppelwieser. Auch mit seiner Trainerwahl ist der sportliche Leiter zufrieden: „Er macht einen tollen Job. Wir haben auch gegen Topklubs gute Leistungen gezeigt und die direkten Duelle zu einem Großteil gewonnen.“ Personell wird es in der Winterpause keine großen Veränderungen geben. Dennoch stehen bereits zwei Abgänge fest. Torhüter Max Gruber muss aus beruflichen Gründen kürzer treten und steht nicht mehr zur Verfügung. „Wir sehen uns nach einem Torhüter um. Erste Gespräche hat es gegeben, den Rest werden wir sehen“, so Sepp Kuppelwieser. Mit Jan Kuppelwieser fällt ein weiterer junger Spieler weg. Er hat keine Lust mehr und gehört nicht mehr zum Ultner Kader. Seinen Weggang sollen die Jungen im SVU-Kader auffangen: „Ich hoffe, dass unsere Nachwuchsspieler in der Rückrunde zu einigen Einsätzen kommen und so wachsen können.“ Mit Verteidiger David Schwarz (Jahrgang 2002) wird ein eigener Jugendspieler vermehrt in die Kampfmannschaft eingebaut werden. Er hat eine herausragende Hinrunde mit der A-Jugend hinter sich und ist der erste Winter-Neuzugang des SV Ulten.

Einen neuen Weg hat auch unsere Freizeitmannschaft eingeschlagen. Im Sommer stand nicht fest, ob es in der Spielzeit 2017/18 eine Ultner Mannschaft in der Freizeitmeisterschaft geben wird. Schlussendlich kam doch ein Team zu Stande. Die Führung übernahmen Benno Wenin und Wolfgang Pöder, dazu kamen einige neue Spieler. Auch die Saison verläuft erfolgreich. Aktuell stehen Günther Schwienbacher & Co. auf dem 4. Platz. Zudem gab es einen klaren 3:0-Erfolg im Ultner Talderby.

Auch die SG Ultental bestätigt den Aufwärtstrend im Ultner Fußball. Nach einer guten Saison bei der A-Jugend wechselten sieben Jugendspieler zu einer Kampfmannschaft im Ultental. So soll es sein, denn der Fußball im Ultental ist auf die Talente aus dem eigenen Nachwuchs angewiesen. Auch heuer ist die A-Jugend wieder stark. Erst am letzten Spieltag verpasste die SG Ultental die Qualifikation zur Meisterrunde. Auch sonst läuft es in der gemeinsamen Jugendförderung gut. Die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen wird immer besser. Als nächstes Projekt möchte SVU-Präsident Gunther Staffler einen technischen Jugendleiter in der SG Ultental installieren (siehe auch Sportzeitungs-Interview in der Ausgabe 8).

So oder so, eine steht auf jeden Fall fest. Der Fußball im Ultental ist nach einigen schwierigen Jahren wieder im Aufschwung. Das sieht man nicht nur an der Kampfmannschaft, sondern auch an der SG Ultental. Hoffen wir, dass es 2018 so weiter geht!
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